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Hallo, ich bin Sarah!!! Ich bin jetzt 8 Jahre alt und eine Beaglehündin; 6 ½ Jahre lebte ich als Zuchthündin mit vielen anderen Beagle in einem Labor.
An diesem Tag kamen mir unbekannte Zweibeiner, sprachen mit mir, streichelten mich und führten mich hinaus. Ich kam in einen Transportkäfig (Live-Animal-Box) und sie fuhren mich in einem Auto weg. Die Fahrt war sehr lang, ich war aufgeregt und fühlte mich nicht wohl. Wo brachte die Zweibeiner mich hin bald sollte ich es erfahren. Endlich am Ziel angekommen, erwarteten mich andere Zweibeiner, die mich zärtlich in den Arm nahmen und in mein neues Zuhause führten. Etwas ängstlich betrachtete ich meine neue Umgebung, wo war ich, was passiert mit mir? Zuerst machte ich einmal Pipi auf den Boden, aber niemand schimpfte mit mir, man sprach mit mir und führte mich in den Garten; allerdings wusste ich damals nicht was ich da machen sollte. Heute weiß ich es. Meine Menschen gaben mir den Namen "Sarah" ich bin keine Nummer mehr und zeigten mir in den nächsten Tagen alles, die Wiese, die Blumen, die Vögel, die Hühner und die Schafe in der Nähe. Mit der Zeit lernte ich meine neue Umgebung immer besser kennen. Am Anfang machten wir nur kleine Spaziergänge denn meine Pfoten taten mir weh ich kannte ja nur meinen gefliesten Zwinger und das Außengehege. Heute, nach über einem Jahr, habe ich die Welt entdeckt. Große Spaziergänge stehen auf dem Pro- gramm, ich kann über Wiesen und Felder laufen und schnuppern. Ich genieße diese Spaziergänge sehr und zwischendurch kann ich auch im großen eingezäunten Garten herumschnüffeln. Zu unserem Grund- stück gehört auch eine sehr große Wiese, die meine Menschen ein- gezäunt haben. Hier kann ich mit meinen Hundefreundinnen und freunden spielen und im Sommer, wenn es zu warm ist, können wir in den kleinen Bach, der durch unsere Wiese fließt. Am Anfang dachte ich, dass ich träume aber ich träume nicht, denn aus Träumen erwacht man und ich bin immer noch in diesem Traum. Ich habe endlich gelernt zu leben, meine Zweibeiner lieben mich und sind sehr gut zu mir, mein ganzes Herz hängt an diesen Menschen, die mir ein neues schönes Zuhause gegeben haben. Ich lebe ich werde geliebt und ich liebe und ich hoffe, dass ich nie aus diesem Traum aufwache, der ja Wirklichkeit ist. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann wünsche ich mir, dass meine Brüder und Schwestern aus dem Labor auch diesen Traum erleben dürfen. Sarah Geschrieben von Frau
Gisela Wertich |