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Meine
ehemalige Bezeichnung "Laborbeagle: Nr. MYAA 2696347 "
Jetzt schlicht und einfach " LUCKY " Am 06.02.1999 wurde ich in mein neues Zuhause gebracht. Mein Gott, was für eine Aufregung für mich und meine neue Familie. Ich glaube die zwei waren total gespannt auf mich. Na ja, da gehts den Menschen so wie den Hunden! Ich habe aber gleich gemerkt, die sind ja total verrückt nach mir! Gewonnen"!!!!!!! Dann hab ich mir erst mal mein neues Zuhause richtig angesehen und beschnuppert, nicht übel, muß ich doch gleich mal reinpinkeln. Mann, was für eine Begeisterung, alles ist aufgesprungen und hat mit Lappen gewunken und applaudiert. Irgendwann habe ich mitgekriegt, "Ätsch" das war gar kein freudiger Applaus, sondern die Vermeldung, sowas macht man nicht in der Wohnung! Bitteschön, woher zum Teufel sollte ich das denn wissen. Wo ich herkomme wurde gepinkelt und gesch...... wo man gerade stand. Also bitte habt Verständnis! (hatten sie auch). Irgendwann habe ich dann schnell gelernt, gepinkelt und gesch..... wird beim Gassigehen. Gassigehen, was ist das, fragte ich mich am Anfang? 50 Meter bin ja mit Gassi gegangen, "BINGO" keinen Bock mehr gehabt. Toll, Frauchen hat mich nach Hause getragen, Treppen hoch und runter, ein Klasse Hundeleben! Gut futtern, P... und Sch.... und schlafen in meinem riesigen Hundekorb. "Herrlich"! Am zweiten Tag habe ich mir überlegt, nur faul getragen werden ist auch nicht das gelbe vom Ei. Freiwillig habe ich meinen neuen Lieben gezeigt, was eine Harke ist, bin schnurstracks die Treppen rauf und runter und dann ganz brav mit Frauchen spazieren gegangen. Klasse richtig getippt, als wir nach Hause kamen kriegte ich viel Lob und Streicheleinheiten (tut gut) und Leckerli (tut besser). Angst hatte ich von Anfang an überhaupt keine! Ich wußte gleich bei den beiden passiert mir nichts! Die erste Woche verging wie im Fluge, ich durfte mich in der Wohnung fei bewegen, durfte überall hin, auf die Couch zu Frauchen und Herrchen (natürlich dazwischen, da kriege ich doppelte Streicheleinheiten). Oh, überallhin stimmt nicht ganz, ins Bett zu den beiden oder an den Tisch zum Essen darf ich natürlich nicht. Ist schon Schade, aber Herrchen motzt dann mit mir herum. Da ich motzen nicht ausstehen kann lass ichs dann auch sein. Muß man mit leben! Aber dann eine Woche später kam der große Schock. Mein Herrchen (er ist LKW Fahrer) nahm mich das erste Mal mit (geht nicht anders, sagen sie), Mann, was das ein Gefühl, das erste Mal in einem LKW. Mulmig war mir schon, das Ding ist so groß und hoch und außerdem hatte ich ja sowas vorher noch nie gesehen. Mein Herrchen hatte mir so ein richtig schönes Bett gebaut und bestimmt versucht er es mir so angenehm als möglich zu machen, aber mulmig war es mir schon, als er mich so ganz hoch oben in den Truck setzte. Erst mußte ich mal alles richtig beschnüffeln, Herrchen fuhr los, es war schon komisch. Mir wurde irgendwie ganz anders und schon habe ich in den LKW gekübelt. Als ich die Schweinerei sah, hatte ich natürlich Angst ausgeschimpft zu werden, doch mein Herrchen blieb ganz gelassen, fuhr rechts ran und putzte das eklige Zeug weg und töstete mich sogar. Heute, nach 6 Wochen wird mir zwar immer noch manchmal schlecht aber im großen und ganzen hab ich mich daran gewöhnt. Ab und an mal ins Auto oder in den LKW zu kübeln ist immer noch besser als allein zu Hause bleiben zu müssen.
Meine 1. Fahrt in Herrchens LKW Jetzt haben wir wieder einmal Wochenende, Frauchen und Herrchen sind zu Hause bei mir, die Welt ist wieder im Lot. Denn am Wochenende haben beide Zeit für mich und so werde ich richtig verwöhnt.Ich wünsche das alle meine Freunde (ob Laborhunde oder Tiere aus Tierheimen egal welcher Art und Rasse) auch einmal ein schönes Zuhause finden werden!!!!!! Mit den freundlichsten Grüße Eure "Lucky" PS: Meine Familie wußte nach 7 Wochen noch nicht, daß ich auch bellen kann, ich hab es ihnen bewiesen, nämlich genau am 26.03.1999 um 23.55h! Wenn ihr noch mehr über mich erfahren wollt, hier geht es weiter! Diese Geschichte wurde von Frauchen Gudrun und Herrchen Heinz zur Verfügung gestellt. |