Amy´s Geschichte

Endlich war es so weit
Am 2. März 2007 kam mein allersehnter Beagle. Zuvor hatte ich mindestens 5 Mal mit einem Mitglied von Beagle in Not (C. Desch) telefoniert, um mich zu informieren: Über die Rasse, wie sich Laborhunde verhalten und wie ich einen Laborhund adoptieren kann…

Weniger als zwei Wochen nach dem ersten Telefonat mit Frau Desch, kam sie endlich: eine bildhübsche Beagledame im Alter von einem Jahr. Sie war sehr ängstlich, doch gleich am Anfang fühlte sie sich wohl.
Das erste Zusammentreffen mit meiner Katze, Kitty verlief sehr friedlich. Der erste Tag war sehr aufregend, denn sie beschnupperte das ganze Haus.
Am zweiten Tag kam der Hund meines Bruders, Flora. Sie zeigte meiner Hündin, wie man sich verhalten muss. Es war nicht gerade einfach siean die Autos und an die andere Umgebung zu gewöhnen, denn vor großer Angst ist sie immer stehen geblieben.
Schon am zweiten Tag wusste ich, wie ich sie nennen wollte: Amy. Sie ist einfach für den Namen geboren. Sechs Tage nach ihrer Ankunft hatte sie Geburtstag.
Nach der ersten Woche, als sie sich schon ein bisschen eingelebt hatte, brachte ich ihr mit viel Mühe "sitz" bei. Zum Glück hat sie sehr schnell "sitz" gelernt, denn drei Wochen nach ihrer Ankunft, ist sie mir entlaufen (auf der Hauptstraße in dem Ort, wo ich wohne, vor der Haustür).
Verzweifelt bin ich ihr hinterher gegangen, habe sie laut gerufen. Sie kam auch immer zu mir, nur, wenn ich sie am Geschirr packen wollte, ist sie wieder weggerannt. Als letzten Ausweg habe ich es mit dem Kommando "sitz" versucht und es klappte. Ich war glücklich darüber, dass ich sie wieder hatte und dass die Autos verständnisvoll langsam gefahren sind, so dass mit Amy nichts passieren konnte. Immer mehr Wochen sind vergangen und sie lebte sich richtig ein. Schon etwa zwei Monate nach ihrer Ankunft spielte sie mit anderen Hunden und erlernte Kommandos wie: "Hier!", "Sitz!", "Platz!", "Auf!" (auf den Hinterbeinen stehen und ein bisschen laufen), "Kriechen!" und "Gib Pfötchen!". Am Anfang durfte Amy auf mein Bett. Später konnte ich ihr das abgewöhnen, doch es ist sehr empfehlenswert den Hund von Anfang an nicht aufs Bett zu lassen, denn Amy versucht es immer wieder… ;-) Etwa acht Monate nach Amys Ankunft, habe ich sie nach vielem üben zum ersten Mal von der Leine losgemacht. Es ist ein schönes Gefühl, sie bei sich zu haben, ohne, dass sie an der Leine ist. Amy würde ich nie wieder hergeben, denn sie ist ein Teil von mir geworden.
Um einen ehemaligen Laborhund aufzunehmen, braucht man sehr viel Geduld, vor allem bei der Stubenreinheit, Verständnis, dass der Hund noch alles kennen lernen muss und auf jeden Fall Tierliebe.
Wenn ich dürfte, würde ich jederzeit wieder einen Hund aufnehmen, denn Amy zeigt selber auch ihre Lebensfreude und ihre Dankbarkeit. Ich habe Amy ganz allein erzogen und bin erst 15 Jahre alt.
Amy ist mein erster Hund und ich bin richtig stolz auf sie.

Diese Geschichte schrieb Rebecca Schneider

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